Robin Wilfert wurde 2007 mit dem Ewing-Sarkom, einem seltenen, bösartigen Knochenkrebs, diagnostiziert. Robin kämpft ein Jahr - gegen den Krebs, die Chemotherapie und zum Teil auch mit dem eingestaubten Gesundheitssystem. Es bedarf einiges an Eigeninitiative des Patienten, um Verständnis für den eigenen Körper, die Krankheit und die persönlichen Daten zu erhalten. Denn die Daten liegen überall, nur nicht in Gänze bei dem, der sie haben sollte, dem Besitzer, dem Patienten.
Sein Kampf endete mit der Diagnose “geheilt” - jedoch hat er durch seine Erfahrungen an der eigenen Haut erfahren, wie verwirrend unser Gesundheitssystem ist und wie angsteinflößend Unwissenheit für den Patienten sein kann.
„Als Patient hat man bei komplexen Krankheitsverläufen keine Übersicht mehr. Sobald mehrere Ärzte, Praxen und Kliniken involviert sind, geht das Chaos los.“ erzählt Robin im Gespräch mit Alexander Fischer, Geschäftsführer des staatlich geförderten Projekts für vernetzte Medizin und Besserung der Gesundheitskompetenz, Gesundheit Billstedt/Horn. „Oft hatte ich das Gefühl, die linke Hand weiß nicht, was die Rechte tut.“ fügt er hinzu.
Alexander Fischer stimmt zu: „Patienten, aber auch medizinisches Fachpersonal brauchen Unterstützung, damit wir die Gesundheitskompetenz verbessern können. Dafür müssen Kommunikation und Datenaustausch im gesamten System stark verbessert werden. Wir haben überall Inseln für Gesundheitsdaten: die Arztpraxis, die meisten Krankenhäuser, in den Krankenkassen oder in Apps. Die Daten liegen schon im entsprechenden Umfang vor. Nur wie bekommt man sie zusammen, um den Patienten bei der Genesung und Ärzten bei der Arbeit zu helfen?“
BEAT setzt auf die Blockchain Technologie, um ein großes Problem in der Gesundheitsindustrie zu lösen.
Dabei werden lebenswichtige Daten sicher vernetzt, egal ob diese von Krankenhäusern, Fitness-Apps oder Anamnesebögen aus Praxen stammen.
Patienten behalten dabei die volle Datenhoheit und Kontrolle, wer welche Daten erhält.
Der Einsatz der neuen Blockchain Technologie ermöglicht u. a.:
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Wir brauchen ein inselübergreifendes System, das uns die Möglichkeit gibt, Patienten und medizinisches Fachpersonal während des gesamten Behandlungsverlaufs und darüber hinaus zu begleiten.
Prof. Dr. med. Uta Dirksen, Stellvertretende Direktorin Klinik für Kinderheilkunde an der UK Essen Schwerpunkt für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
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Regeneration und auch Prävention werden mit der kompletten Vorgeschichte und einem besser aufgeklärten Patienten in Zukunft sehr viel effizienter.
Sebastian Schedel, Geschäftsführer rehazentrum.com